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Unnormal..?

Ist es unnormal statt einen Jungen, ein Mädchen zu lieben, wenn man selber w ist?

Ist es unnormal wenn man lieber alleine ist, statt sich mit irgendwem zutreffen, weil man sich in ihrer Gegenwart unwohl fühlt?

Ist es unnormal sich eine Traum-Welt zu schaffen, in der man gerne leben würde?

Ist es unnormal über sich und die Welt nachzudenken?

 Bin ich unnormal?...

Ist man nur normal, wenn man tut, was die Gesellschaft verlangt? Was, wenn man vond er Norm abweicht?.. Was, wenn man einfach nicht so sein will, wie die anderen? Wenn man lieber seine eigene Meinung vertritt, als die der anderen?...

Und vor allem: Wer legt fest was normal ist? Stellt sich jemand hin und sagt: "Du bist normal, du aber nicht.." oder wie darf man sich das vorstellen? Oder hängt das mit der Mehrheit zusammen? Hat jemand überhaupt schonmal geprüft, welcher Meinung die anderen sind..?

und wenn man unnormal ist... ist das dann schlimm? oder ist man "einfach nicht normal"...? Was hängt damit zusammen?...

13.6.07 14:09


Ist diese Welt blind?

Diese Frage habe ich mir schon so oft gestellt. Tag um Tag renne ich mit einem Haufen Narben auf dem Arm rum. Oft auch im T-shirt. Das hat nix damit zu tun, dass ich auffallen will! Sondern eher, dass ich mich mittlerweile damit abgefunden habe, dass es diese Narben gibt und ich nicht besonders viel Wert darauf lege sie zu verstecken. Ich laufe so über die Straße. Und nicht eine Person merkt es! Nicht eine! Liegt das nun daran, dass ich mich so gut verstelle, oder sind die Menschen einfach nur blind?

In der Schule hat man mir gesagt, ich sei ganz normal und niemand käme je auf die Idee zu denken ich ginge zu einem Psychologen. Doch, dass ich dort schon war, das bemerkt niemand. Wieder die Frage: Liegt es daran, dass ich mich gut verstelle, oder sind die Menschen blind?

Wie kann es sein, dass ich morgens aufstehe, und die ganze Zeit nicht besonders glücklich gucke und niemand merkt es?

Wie kann es sein, dass ich über meine Probleme reden will und jeder denkt er wird von mir verarscht?

Wie kann das sein? Und wieder: Ist die Welt blind oder verstelle ich mich einfach so gut?

..

27.3.07 18:26


Weshalb dazugehören?

Vorweg eine kleine Geshcichte...

"Los, steh auf Kiyo!", rief seine Mutter aus der Küche. Gequält drehte er sich auf die Seite und warf einen Blick auf die Uhr. "Ich bin krank, Mum!", rief er zurück und hustete um seinen Satz damit zu unterstützen. Mit Besorgtem Blick kam seine Mutter ins Zimmer und musterte ihn. "Was ist los?", fragte sie. "Mir ist schlecht und ich habe Kopfschmerzen", gab er zur Antwort. Seine Mutter diskutierte nicht lange, schloss seine Zimmertür wieder und ließ ihn schlafen.

Kiyo drehte sich erneut herum. Plötzlich überfiel ihn ein Gefühl der Schuld. Er hatte seine Mutter belogen. Nicht zum ersten Mal. Er wollte einfach nicht in die Schule. Schon gar nicht an Tagen, an denen sie Sport hatten. Er war vor ein paar Jahren aus Japan her gekommen. Und ging nun in die 8. Klasse einer Realschule. Er tat sich schwer Deutsch zu sprechen, also redete er zu Hause japanisch. Doch irgendwann hatte seine Mutter gemerkt, dass er Deutsch nicht beherrschte. Von nun an redeten sie egal wo, nur noch deutsch. Kiyo hatte einen merkwürdigen akzent, sah anders aus und hatte Hobbys, die seine Klassenkameraden nicht kannten. "Hundefresser!", nanten sie ihn. Er hatte keine Freunde in der Klasse und alle lachten ihn aus. "Wieso bist du von Japan weggegangen? Sind dort die Hunde ausgegangen?", fragten sie ihn oft und lachten dabei. Kiyo vermisste Japan sehr, also hatte er damit begonnen seinen Freunden dort zuschreiben. Er versuchte seine Gefühle aufzuschreiben. Anfangs hatten Worte wie "Lass dich nicht unterkriegen!" ihn aufgemuntert. Jetzt hörte er sie so oft, dass sie schon gewohnheit waren.

Kiyo wollte seinen Klassenkameraden keinen neuen grund liefern sich über ihn lustig zu machen. So blieb er zu Hause. Anfangs reichte es, einmal im Monat von der Schule wegzubleiben. Später wurde es dann 2 mal pro Monat. Dann sogar einmal in der Woche. Und jetzt lassen sich besser die Tage zählen, an denen er wirklich zu Schule geht. Nach den ersten paar Stunden die er fehlte, stellte er fest, dass seine Mitschüler ihnd eswegen noch mehr nieder machten. Er geriet in einen Kreislauf, aus dem er alleine nicht hinaus kam.

Oft hatte er miterlebt, wie Jungen aus seiner Klasse plötzlich genau so aussahen wie ihre Freunde. Auf seine Frage hin, ob sie Zwillinge seien gaben sie nur ein Lachen zur Antwort. Später hatte er festgestellt, dass sie sich gleich anzogen, weil sie dazu gehören wollten. Und da fragte er sich wieso eigentlich? Wieso sollte er dazu gehören wollen? Er wurde doch sowieso nur geärgert und ausgelacht. Was brachte es ihm schon den anderen zuhelfen, wenn sie ihn danach sowieso fallen ließen?.."

Die Geschichte ist nicht zu ende, aber mit dem kleinen Stück ist es genau auf den Punkt gebracht. Was bringt es einem dazu zugehören? Meist funktioniert es nur, wenn man Opfer bringt. Oft für den Preis sich selber aufzugeben. Aber der ist mir eindeutig zu hoch! Da gehöre ich lieber nicht dazu und lebe dafür so, wie es mir gefällt...

7.2.07 14:32


Best Friends 4-ever...?

Gibt es sowas wie beste Freunde? Was für Eigenschaften muss ein bester Freund haben? Muss er reich sein? Oder vielleicht Arm? Nett? Oder unfreundlich? Immer für einen da sein? Oder jeden mit seinen Problemen alleine lassen? Was bedeutet es, wenn ich sage "Du bist mein bester Freund"? Muss er alles tun, was ich will? Muss er sich in meiner Gegenwart verstellen, um mich bloß nicht zu kritisieren?...

Ist der Begriff "Freund" nur ein Wort für etwas, was es eigentlich gar nicht gibt? Oder steht es eher dafür, dass man nicht weiß ob man sich liebt oder hasst? Und was bedeutet es überhaupt, jemanden zu hassen oder zu lieben?

Muss man sich küssen, vielleicht auch miteinander schlafen um dem anderen zu zeigen, dass man ihn liebt? Was ist Liebe? Etwas irreales? Oder gibt es das wirklich? Beschreibt Liebe nicht eigentlich ein Gefühl, dass die Menschen nicht kennen? Ist Liebe nicht ein weit ausgedehnter Begriff? Wenn ich zu einem Freund sage "Ich habe dich lieb" bedeutet das dann, dass ich ihn liebe wie meine Verwandten? Ist es nicht so, dass "ich habe dich lieb" nur gesagt wird um den anderen zufrieden zu stellen?

Jeder sagt Liebe ist ein schönes Gefühl... mich bedrängt es. Man muss hübsch sein, niemals wiedersprechen und lieb sein. Wieso kommt es so aufs aussehen an? Was können denn die Menschen dafür, wie sie aussehen? Muss es deshalb sein, dass Menschen, die sich hässlich finden niemals einen festen Freund oder eine feste Freundin haben werden?

Was ist nun ein bester Freund? Woran erkenne ich, welcher meiner Freunde der beste ist? Kann man das überhaupt entscheiden? Ist vielleicht der mit dem meisten geld mein bester Freund? Oder der mit dem coolsten Aussehen?...

16.1.07 13:09


Einfach ich

Ja, einfach ich. Bin ich wirklich so, wie manche mich sehen? Viel zu jung um sich probleme anzuhören und dabei zuhelfen? Zu klein um zu verstehen, was in der Menschlichen Seele so abläuft? Zu Naiv um die Welt zuverstehen? Vielleicht bin ich dies ja alles. Doch wieso fühle ich mich dann blöd, wenn jemand sagt "Ari, du bist zu klein!", "Ari, du bist zu jung!", "Ari, du bist so süß naiv!"

Aber ich bin nicht zu jung um anderen ihren Scheiß hinterher zuschleppen, nicht zu klein um mir blöde Kommentare anzuhören, nicht zu naiv um anderen etwas zu erklähren.

"Ari, du kannst das nunmal nicht", "Ari, seit wann kennst du denn Fremdwörter?", "Ari, frag nicht. Das ist einfach so". Diese Sätze höre ich so oft. Lohnt es sich dann noch zufragen? Fragen, um die Welt zu verstehen. Fragen, um zu wissen was los ist und was für Probleme man hat. Fragen, um nachzuvollziehen, wie die Menschliche Seele funktioniert? Doch wer sagt das schon einem zu jungem, zu kleinem und zu naivem Kind, wie ich es bin?

Für mich lohnt es sich nicht im Selbstmittleid zuversinken. Doch wenn ich zu jung, zu klein und zu naiv bin, wie schaffe ich es dann dieses hier zuschreiben? Wenn ich nicht wüsste, wie die Menschliche Seele funktioniert, würde ich es dann schaffen, das alles auszudrücken? "Ari, was kannst du schon für Probleme haben?" ja, was kann ich schon für Probleme haben. Happy. Das einzige Wort was ich zu kennen scheine. Immer freundlich. Nie darf ich sagen, was ich denke. Nie darf ich ausdrücken, was ich fühle. Denn wenn ich das tue, werde ich komisch angeschaut. "Ari, spinnst du?" Ja, vielleicht bin ich verrückt. Doch haben verrückte nicht auch Gefühle, die verletzt werden können? Haben verrückte nicht auch das Recht, sich so zugeben wie sie sind? Haben verrückte nicht auch Gedanken, die sie loswerden wollen?

Muss man denn immer eine Antwort auf alle Fragen parat haben? Reicht es nicht, wenn man zuhört und mitleidet?

Muss man immer punktum da sein, um keinen Streit mit der besten Freundin zu haben?

Muss man den anderen gefallen um richtig zu Leben?

Muss man unbedingt den Klassenclown spielen, nur um sich eigentlich zuverstecken?

Muss man Selbstbewusst sein, um fragen zustellen?

Muss man jemanden ärgern, um selber das zuverstecken, weshalb man den anderen provoziert?

Muss man Depressiv sein, um über das Sein dieser Welt nachzudenken?

Sollte es nicht so sein, dass jeder leben kann wie er möchte? 

Sollte es nicht so sein, dass jeder seine eigenen Gedanken hat und diese auch äußert?

Sollte es nich so sein, dass andere einen nehmen wie man ist?

Sollte es nicht so sein, dass man nicht nur auf die Äußeren Werte achtet? 

Sollte es nicht so sein?

In Wirklichkeit sind die anderen die Naiven. In Wirklichkeit sind die anderen zu jung. In Wirklichkeit sind die anderen zu klein. In Wirklichkeit liegt es an der Arroganz mancher, weshalb nicht jeder sein Leben so lebt, wie man es selber möchte. In Wirklichkeit sind die jenigen, die nach außen Selbstbewusst scheinen alles andere als das. In Wirklichkeit sind die ängstlichen die Mutigen. In Wirklichkeit sind die "hässlichen" die jenigen, die die wahre Schönheit in sich tragen.

mfg Ari

14.12.06 19:57





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